Mehrfamilienhäuser im Fokus

18.5.2017
Der Trend zum Bau von Mehrfamilienhäusern hält offensichtlich weiter an. So hat das Statistische Bundesamt für das erste Quartal 2017 eine weitere deutliche Zunahme bei Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern errechnet. So seien in diesem Bausektor von Januar bis März 2017 5,5 Prozent (entsprechend 2 000 Wohnungen) mehr genehmigt worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Danach habe die Anzahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 37 600 Baugenehmigungen den höchsten Wert in einem ersten Quartal seit dem Jahr 1997 (61 400) erreicht. Dass die Gesamtbilanz der Genehmigungen im ersten Quartal 2017 trotzdem negativ war, sei, so die Statistiker, dem weiterhin negativen Trend bei Ein- und Zweifamilienhäusern geschuldet. So seien im Vergleich zum ersten Quartal 2016 insgesamt 4 200 Wohnungen weniger genehmigt worden wie 2017 (Einfamilienhäuser: ‑15,3 Prozent, Zweifamilienhäuser: ‑7,2 Prozent). Unter dem Strich wurden von Januar bis März 2017 6,6 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als im Vorjahres-Zeitraum. Entsprechend dem politischen Umfeld wuchs auch der Anteil der Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit +2,2 Prozent (100 Wohnungen) nur noch moderat. Zudem ging die Zahl der Wohnungen, die durch im ersten Quartal 2017 genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, um 3 500 Wohnungen beziehungsweise 28,4 Prozent zurück.

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringfügig (+0,5 Prozent). Diese Entwicklung sei auf einen Rückgang der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (‑16,6 Prozent) und einen Anstieg bei den nichtöffentlichen Bauherren (+ 2,3 Prozent) zurückzuführen, sagt das Statistische Bundesamt.

Kontakt | Impressum