SKS Ausgabe 2.2025

TechnikundSysteme TechnikundSysteme 32 33 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 Trotzdem soll sie ����� ����� ����� ���� über viele Jahre s�c�h�a�-� densfrei bleiben und gut aussehen, wie es sich eben für ein „Wohnzimmer“ gehört. Eine 90 Quadratmeter große Terrasse eines Wohnhauses in Neugersdorf im Landkreis Görlitz hat diese Erwartungen nicht erfüllt und musste jetzt komplett saniert werden. Moderne OutdoorKeramik und ein den technischen Regeln entsprechender, grundlegender neuer Aufbau ergaben danach einen ansprechenden, langlebigen und gewissermaßen „wohnlichen“ Terrassenbelag. Um die anthrazitfarbenen OutdoorFliesen aus Feinsteinzeug im Format 40 x 120 x 2�cm��zu��ve�r��l�e�g�e�n�,�e�n�t�s�c�h�ie�d�e�n��si�c�h��di�e��Ve�r�a�r�-� beiter für eine gebundene Verlegung in einem drainagefähigen Verlegesystem. So konnten auf dem Grundstück versiegelte Flächen und Wasserstau vermeiden werden. Zudem verhindert es herausbrechende Fugen oder kippelnde Platten bei gebundener Bettung. Da die Trag- und die Frostschutzschicht ungebunden ausgeführt wurde, ließen sie sich mühelos erstellen. Im ersten Schritt wurde der Terrassenunterbau aufgebracht, verdichtet und die Entwässerungsrinne eingebaut. Die Sockelbereiche der angrenzenden Wände OpenAir-Wohnzimmer mit Langzeit-Faktor OpenAir-Wohnzimmer mit Langzeit-Faktor Ob bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling, an warmen Sommerabenden oder im bunten Herbst: Die Terrasse erweitert den Wohnraum des Hauses nach außen. Sie lädt ein zum Entspannen und Zusammensein, umso mehr, wenn sie als Blickfang handwerklich und fachgerecht gebaut wird. Immerhin gilt sie als besonders beanspruchter Bereich. Regen, Schnee, Eis und Sonneneinstrahlung stellen Baustoffe und Konstruktion auf eine harte Probe. dichteten sie mit einer flexiblen Dichtschlämme (hier: „PCI Seccoral 1K“) ab, wobei die Ecken mit einem speziellen Tape verstärkt wurden. Auf Basis des geschaffenen ebenen und stabilen Untergrunds wurde mittels Pumptechnik der Drainageestrich (hier: „PCI Pavifix DM“) eingebaut. Wichtig war eine gute Verarbeitbarkeit, um Fehlerquellen von vornherein auszuschließen. Der Estrich sollte sich leicht abziehen lassen und schnell trocknen für eine schnelle Belegereife, damit die folgenden Verarbeitungsschritte zügig folgen können. Gerade bei Arbeiten, die der Witterung ausgesetzt sind, ist dies von Bedeutung, da sich das Wetter bekanntermaßen nicht unbedingt an Absprachen hält. Verlegt wurden die Feinsteinzeugfliesen mit einem verformungsfähige Fliesenkleber (hier: „PCI Nanorapid“) mit einer langen Verarbeitungszeit bei gleichzeitig schnellen Abbinde-Verhalten. Auch hier mussten die Witterungsbedingungen berücksichtigt werden. Wesentliches Kriterium für die Wahl des Fliesenklebens war seine Verformungsfähigkeit, die Temperaturschwankungen und Untergrundtemperaturen ausgleicht. Die Verfugung erfolgte mit einem zementären Fugenmörtel (hier: „PCI FT Megafug“), der sich für Fugenbreiten von einem bis zehn Millimetern eignet. In der Regel werden für stark durch Witterungseinflüsse belasteten Außenflächen Fugenbreiten von mindestens 2 mm empfohlen, selbst wenn Feinsteinzeugfliesen auf Grund ihrer Dichte auch bei Frost-Tauwechsel oder direkter Sonneneinstrahlung nur minimale Formveränderungen zeigen. Die Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen wurden mit einem elastischen Dichtstoff (hier: „PCI Silcofug E“) geschlossen, der ist widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und UV-Strahlung ist. Bauvorhaben: Komplettsanierung einer Terrasse im Landkreis Görlitz auf einer Fläche von 90 Quadratmetern Fertigstellung: Oktober 2024 Aufgabe: Verlegen von Terrassenplatten im Außenbereich auf Drainestrich inklusive Entwässerungsrinne und Treppenanlage Verarbeiter: PT Fliesen- und Innenausbau Patrick Tschotow Verlegeprodukte: PCI Augsburg GmbH Der verdichtete Terrassenunterbau schafft einen ebenen, stabilen Untergrund. Ausloten der Auf dem neuem Terrassenunterbau wird die Entwässerungsrinne ausgelotet. Ein Zeit sparender Vorteil: Der Drainestrich konnte mittels Pumptechnik eingebaut werden. Wichtig für das ein optimales Ergebnis ist der gleichmäßiges und ebene Einbau des Drainestrichs. Die Entwässerungsrinne wird oberflächenbündig in die Terrassenplatten eingebettet. Info Fotos: PCI Augsburg GmbH Materialtrends im Fertigteilbau Die Bauproduktion hinkt nicht nur, aber auch wegen der langwierigen und teuren Bauprozesse dem Bedarf dramatisch hinterher. Gesucht sind deshalb Lösungen, um besser, schneller und günstiger zu werden. Eine könnte das 3D-Druckverfahren sein, dass in Deutschland bei allen Fortschritten noch tief in den Kinderschuhen steckt. Eine andere ist der Fertigteilbau, zu dessen zentralen Versprechend mehr Effizienz und Produktivität gehört. Dass sogenannte 2D-Prefab-Elemente, also in der Fabrik vormontierte Wände, Decken und Böden, in modernen Bauprojekten längst üblich sind, zeigt die neue Studie Prefab-Monitor der Marktforscher von Bauinfoconsult, die auf 500 Interviews mit Bauakteuren beruht. Die beiden Rohbau-Zielgruppen Architekturbüros und Bauunternehmen sind sich weitgehend einig, dass sich aktuell an Fassade und Wand vor allem der Baustoff Beton in Prefab-Systemen durchsetzt. Bei der Frage nach dem dominierenden Material bei vorgefertigten paneelisierten Systemen oder Bauelementen können gerade Bauunternehmen von Beton als führendem Material berichten, wobei hier Holz eine gute zweite Geige spielt. Bei den Erwartungen an die Zukunftstrends sind die meisten Bauunternehmen (55 Prozent der befragten Prefab-Nutzer) allerdings sicher, dass sich Beton durchsetzen wird. Holz kommt hier mit klarem Abstand auf Platz zwei (30 Prozent). Auch als Tragwerkskonstruktionstrend führt Beton eindeutig. Materialtrends im Fertigteilbau Mehr Informationen und Adressen im Register ab Seite 44

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