36 37 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 TitelThema TitelThema zu klein. Schon drei Jahre nach Markteinführung der Schiene entstand die erste Produktions- und Logistikhalle an der Schmölestraße in Iserlohn, dem heutigen Standort des Unternehmens. Der März 1981 wurde zum prägenden Termin: Ein neu patentierter, speziell geformter Abschlussschenkel und ein verbreiterter Profilkopf hielten Einzug. Die bisherige Lochstanzung wurde von der markanten Trapezstanzung abgelöst, die neben dem offiziellen Logo zum Erkennungsmerkmal des Iserlohner Unternehmens wurde. Auch die praxisorientierte Optimierung wurde weiterverfolgt. So gibt der 2001 eingeführte Fugensteg eine definierte Fugenkammer zum Belagsmaterial vor und erleichtert die Erstellung exakter Fugenbilder und eine einfache und präzise Verlegung. 2015 erschien erstmals auch die Schiene aus Edelstahl mit einem Fugensteg. Auch international erlangte die Schiene zügig Bekanntheit. Erfolgten die ersten Exporte, vornehmlich in die Nachbarländer und innerhalb Europas, von Iserlohn aus, gründete das Unternehmen ab der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre internationale Niederlassungen. Den Anfang machte die Tochtergesellschaft Schluter-Systems L.P. in Plattsburgh, USA – nach wie vor der Hauptsitz der US-amerikanischen Dependance, die inzwischen auch die Standorte Reno und Dallas-Fort Worth umfasst. In den folgenden Jahren entstanden sukzessive weitere Niederlassungen in der Türkei, in Kanada, Spanien, Großbritannien, Frankreich sowie in Italien. Doch die Schiene blieb nicht lange allein. In der Folgezeit tüftelte Werner Schlüter mit seinem Team nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ nicht nur an unterschiedlichen Varianten und weiteren Profiltypen für zahlreiche Anwendungen, zum Beispiel Dehn- und Bautrennfugen, Übergänge und Sockel, sondern auch an weiteren Produkten und Systemlösungen, die im Verlauf der mittlerweile knapp 60 Jahre langen Unternehmensgeschichte den Weg ins Sortiment fanden und von denen viele Bereiche der Baupraxis profitierten. Beispielhaft genannt seien hier die energiesparenden Flächenheizsysteme Bekotec-Therm und Ditra-HeatE, die Lichtprofiltechnik Schlüter-Liprotec oder das umfangreiche Programm zur Gestaltung komfortabler und attraktiver Bäder, wie individuell gestaltbare Waschtische, die praktischen Schlüter-Shelf-Ablagen sowie elegante Entwässerungsrinnen. Das Foto zeigt die 2015 eingeführte Edelstahlschiene mit dem Fugensteg. Die Schlüter-typische Trapezstanzung des Befestigungsschenkels wird in den Dünnbettmörtel unter der Fliese eingebettet und garantiert einen sicheren Halt. 1975 Entwicklung und Patentierung der ersten Schlüter-Schiene 1981 Die Schlüter-Schiene erhält einen neuen Querschnitt, einhergehend mit einem neuen Patent, sowie die charakteristische Trapezlochung im Befestigungsschenkel 2001 Für eine gleichmäßige und einfache Verfugung erhält die Schiene den patentierten Fugensteg 2015 Schlüter-Schiene-ES ist die erste Edelstahlvariante, die über einen Fugensteg verfügt 2025 50 Jahre und immer noch up to date: Die Schlüter-Schiene feiert runden Geburtstag Die Meilensteine aus dem Leben der Schlüter-Schiene ý ý Als Initialzündung und Grundstein ist die Schiene aus der Geschichte unseres Unternehmens nicht wegzudenken. Aber auch heute zählt sie noch immer zu den meistverkauften Produkten in unserem Sortiment. Das zeigt, dass sie nichts an Aktualität verloren hat und nach wie vor ein echter Problemlöser für Fliesenleger ist. Marc Schlüter, Geschäftsführer Schlüter-Systems Advertorial Fotos, Texte: Schlüter-Systems KG §§Einfache Arbeiten unterliegen der Sozialversicherung Bauarbeiter, die auf Baustellen einfache Arbeiten verrichten, einen festen Stundenlohn erhalten und am Markt nicht erkennbar unternehmerisch auftreten, sind regelmäßig abhängig Beschäftigte, für welche die Baufirmen Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten haben, so das Hessischen Landessozialgericht zu seinen Urteilen Az. L 8 BA 4/22, L 8 BA 62/22 und L 8 BA 64/21. Die Deutschen Rentenversicherung entschied in mehreren Fällen, dass Bauarbeiter abhängig beschäftigt sind. In diesen Fällen hatten angeblich selbstständige Werkunternehmer auf Baustellen der jeweils klagenden Baufirma gearbeitet. Bei diesen Bauarbeitern handelte es sich um ausländische Staatsangehörige mit allenfalls geringen Deutschkenntnissen. Sie erledigten Abbrucharbeiten, Maurertätigkeiten und Pflasterarbeiten, sanierten Bäder oder arbeiteten im Trockenbau. Schriftliche Verträge oder Auftragsbestätigungen gab es nicht. Die Richter folgten der Einschätzung der Rentenversicherung. In allen Verfahren liege eine Scheinselbständigkeit vor. Die betroffenen Bauarbeiter seien jeweils in den Betrieb der klagenden Baufirma eingegliedert gewesen und hätten einfache Bauarbeiten getätigt, wie sie typischerweise abhängig Beschäftigte verrichteten. (Quelle: VDAA e. V., Michael Henn) Mit Ausgabedatum 202506 wurde am 2. Mai 2025 der Entwurf der novellierten DIN 1986-100 „Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke – Teil 100: Bestimmungen in Verbindung mit DIN EN 752 und DIN EN 12056“ veröffentlicht. Neben redaktionellen Änderungen und der Aktualisierung von Verweisen und Bezügen wurden auch zahlreiche fachliche Änderungen vorgenommen. Der Normentwurf ist über das Norm-Entwurfs-Portal des DIN einsehbar. Die Anwender konnten über dieses Portal bis zum 2. Juli 2025 Einsprüche und Kommentare eingeben. Unter anderem wurde die Definition der Rückstauebene präzisiert. So wurde nach DIN EN 12056-1 „Die höchste Ebene, bis zu der das Wasser in einer Entwässerungsanlage ansteigen kann“ im Allgemeinen mit der Geländeoberkante am Anschlusspunkt der Gebäudeentwässerungsanlage (GEA) an den Straßenkanal gleichgesetzt. Diese Interpretation versagt jedoch bei Gebäuden in Hanglage oder beim Fehlen eines Übergabeschachts mit offenem Durchfluss auf dem Gebäudegrundstück. Auch um die abstrakte Definition aus DIN EN 12056-1 greifbarer zu machen, wurde die Definition dahingehend präzisiert, dass nach neuer Definition für die maßgebliche Rückstauebene der wirksame öffentliche Entspannungspunkt zuzüglich eines Sicherheitsabstands relevant ist. Weitere Punkte, die in diesem Entwurf zur Sprache kamen, waren unter anderem die Rückstauschleife bei Abwasserhebeanlagen, Bodenabläufe mit reduzierter Sperrwasserhöhe, Belüftung von Sammelanschlussleitungen oder Ableitung der Notentwässerung einer Dachentwässerungsanlage. Neue NormVorgaben für die Gebäudeentwässerung Neue Norm-Vorgaben für die Gebäudeentwässerung Gerade im Denkmalschutz steht Sicherheit an erster Stelle. Dafür sorgen unter anderem die IVD-Merkblätter in der Bauwerksabdichtung. Das neue IVD-Merkblatt Nr. 42 beschreibt wesentliche Merkmale, Eigenschaften und Empfehlungen zur Verarbeitung von Glaserkitt auf Leinölbasis, um für die Praxis die Einsatzgebiete sowie die notwendigen Anwendungsgrenzen aufzuzeigen. Erstellt wurde dieses IVD-Merkblatt in Zusammenarbeit mit dem Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und dem Institut des Glaserhandwerks für Verglasungstechnik und Fensterbau. Für plastische Dichtstoffe im Denkmalschutzbereich gibt es keine harmonisierte Europäische Norm. Damit unterliegen diese Produkte nicht der Europäischen Bauproduktenverordnung (EU-BauPVO). Verbindliche Planungsvorgaben und/oder Anforderungen finden sich in anderen Regelwerken (u.a. DIN 18545). Kostenloser Download: www.abdichten.de Abdichtung historischer Fenster im Denkmalschutz In privaten Haushalten entfällt ein erheblicher Teil des täglichen Wasserverbrauchs auf die WCSpülung. in Deutschland sind es nach Schätzung des BDEW Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. rund 27 Prozent. Eine gezielte Optimierung der Spültechnik bietet großes Einsparpotenzial. Weitere 36 Prozent des täglichen Wasserverbrauchs entfallen auf Baden, Duschen und Körperpflege. Der Wasserverbrauch lässt sich durch drei Faktoren optimieren: Moderne Spülsysteme tragen dazu bei, dass die Toilette bereits mit einer Spülung sauber gehalten werden kann. Die Form der WC-Keramik beeinflusst die Wasserführung und trägt so zu einer effizienteren Ausspülung bei. Moderne Spülventile ermöglichen eine bedarfsgerechte Anpassung der Wassermenge. Bei modernen Spülventilen lässt sich die Wassermenge für die große und kleine Spülung in Stufen einstellen. WC-Spülung als Trinkwasser-Schlucker Grafik: Geberit WissensWert Abdichtung historischer Fenster im Denkmalschutz WC-Spülung als Trinkwasser-Schlucker Einfache Arbeiten unterliegen der Sozialversicherung Mehr Informationen und Adressen im Register ab Seite 44
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