SKS Ausgabe 2.2025

46 47 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 MarktundUnternehmen MarktundUnternehmen ... das könnte Sie auch noch interessieren ý Fliesen treffen Möbel und Stoffe  Das Organisationskomitee der spanischen Fliesenfachmesse „Cevisama“ hat entschieden, dass die vom 23. bis 27. Februar 2026 geplante Veranstaltung nicht mehr stattfinden wird. Sie soll künftig in die „Feria Hábitat Valencia“ integriert werden. Wie es heißt, sei diese Entscheidung die Folge des allmählichen Verlusts von Ausstellern. In den letzten Jahren hatte die Veranstaltung die Unterstützung zahlreicher Unternehmen der Branche verloren, darunter insbesondere große Fliesenhersteller, die sich für eigene Veranstaltungen in ihren Werkshallen entschieden hatten. Die Fachmesse für die Keramikfliesen-, Bad- und Natursteinindustrie fand seit ihrer Gründung im Jahr 1983 jährlich auf dem Messegelände im spanischen Valencia, statt. Die vom 29. 9. bis 2. 10. 2025 geplante „Feria Hábitat Valencia“ gilt als wichtiges internationales Schaufenster der spanischen Wohnbranche und bietet eine große Auswahl an Möbeln, Beleuchtung, Dekoration, Polstermöbeln und Bettwaren. Die Cevisama hingegen hat sich in der Vergangenheit vornehmlich einen Namen in der Baubranche gemacht.  Stimmung im Mittelstand weckt Hoffnungen  Die Entwicklung des Geschäftsklimas im deutschen Mittelstand weckt Hoffnungen auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. So interpretiert zumindest die KfW-Bank das im Mai veröffentliche KfW-ifo-Mittelstandsbarometer, das zum dritten Mal in Folge eine deutliche Steigerung um 2,5 Zähler auf nun minus 14,7 Punkte registrierte. Damit lag es zwar weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt, der durch eine Nulllinie markiert wird. Allerdings sei aber die Trendwende zum Besseren mit der erneuten Aufwärtsbewegung vollzogen. Auch in den Großunternehmen habe sich die Stimmung im Mai verbessert, allerdings in geringerem Ausmaß als im Mittelstand und „lediglich getragen vom Blick in die Zukunft“. Hier hätte das Bauhauptgewerbe deutlich herausgestochen. (Quelle: KfW Research vom 4.6.2025)  DesignArmaturen treffen Design-Oberflächen  Ihre aufwendig gestalteten Showrooms stattet die spanische Unternehmensgruppe Cosentino künftig mit Armaturen des Sanitärherstellers Dornbracht aus. Wie es heißt, verbindet die beiden Hersteller ihr Fokus auf Design, hochwertige Oberflächen, Handwerkskunst und Innovation. Showrooms gibt es in den Metropolen der Welt. Bei den „Cosentino Cities“ genannten Showrooms handelt es sich um Orte der Inspiration, Begegnung und Kreativität, kollaborative Hubs, in denen Architekturschaffende, Interior Designer und Planende Projekte aller Art realisieren. Produkte des Iserlohner Herstellers finden sich bereits in den Showrooms in München, Paris, Mailand, Madrid und Almeria, außerdem im Cosentino-Headquarter in Cantoria. Darüber hinaus eröffnen in Kürze weitere Ausstellungen in Göteborg, Manchester und Kopenhagen.  Zukunftsfilm zeigt Unternehmenswerte  Mit einem neuen Zukunftsfilm will die Unternehmensgruppe Fischer unter dem Motto „Innovative ideas for a better future“ ein Statement setzen. Die Bilder stellen die Vielseitigkeit des Unternehmens dar und gewähren Einblicke in die Unternehmensbereiche sowie in die Kultur und Werte. Der Film baut zu einem großen Teil auf dem Statement des Firmeninhabers Prof. Dr. Klaus Fischer zur Motivation der am Unternehmen beteiligten Menschen auf. Im Mittelpunkt des Handelns stehen dabei vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihrem Engagement die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens wesentlich tragen. Sie übernehmen eine aktive Rolle in dem Film und werden an zahlreichen Stellen in ihrem Arbeitsumfeld gezeigt. Bei der Erstellung des Films waren 180 Kolleginnen und Kollegen aus über 20 verschiedenen Bereichen des UnternehAllerdings mit einem beträchtlichen Wermutstropfen. Denn dort, wo man es besonders gewünscht hätte, hielt sich das Frühlingserwachen in engen Grenzen. Denn die positiven Zuwächse kamen vornehmlich aus dem Tiefbau dank mehrerer Großaufträge, was einem Plus von 34,3 Prozent entsprach. Der Hochbau war dagegen mit an dem statistischen März-Ergebnis nur einem Plus von 0,5 Prozent beteiligt. Für den Tiefbau war es der höchste saisonbereinigte Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991. Relativiert wurde die Zahlen allerdings, wenn man die den Dreimonatsvergleich zu Grunde legt. Da haben die Wiesbadener Statistiker für die Monate Januar 2025 bis März 2025 um 3,1 Prozent höheren Auftragseingang als in den drei Monaten zuvor errechnet (Hochbau: +1,3 Prozent; Tiefbau: +4,6 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2024 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März 2025 um 18,5 Prozent. Dabei nahm der Auftragseingang im Hochbau um 5,6 Prozent und im Tiefbau um 29,7 Prozent zu. Möglicherweise wendet es sich aber auch im Hochbau zum Besseren. Denn zeitgleich veröffentlichte das Wiesbadener Bundesamt die Zahlen der Baugenehmigungen. Danach wurde im März 2025 in Deutschland der Bau von 19 500 Wohnungen genehmigt, 5,8 Prozent mehr als im März 2024. Auch die Quartalszahlen waren insgesamt positiv. So wurden im 1. Quartal 2025 wurden insgesamt 55 400 Wohnungen genehmigt, 3,4 Prozent mehr als im 1. Quartal 2024. Gegenüber Marz 2024 waren es 8,9 Prozent mehr Wohnungen (+ 1 300) Im 1. Quartal 2025 wurden 46��������������� 1�0�0��N�e�u�b�a�u�w�o�h�-� nungen genehmigt und damit 4,1 Prozent mehr als im 1. Quartal 2024. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser gegenüber dem Vorjahresquartal um 15,3 Prozent. Bei den Zweifamilienhäusern dagegen sank die Zahl um 8,9 Prozent. Die Genehmigungen bei der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, den Mehrfamilienhäusern, blieben gegenüber dem Vorjahresquartal mit 28 800 Wohnungen nahezu konstant. Auch das 2. Quartal 2025 startet verheußungsvoll. so sind laut einer Verööfentlichung der Wiesbadener Statistiker am 18. Juni 2025 im April 2025 insgesamt 15 000 Wohnungen in neu zu errichtenden Gebäuden genehmigt, 5,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Trotz dieser verhalten positiven Zahlen im WohnungsAufatmen im Bauhauptgewerbe? Aufatmen im Bauhauptgewerbe? Konjunktur I: Konjunktur II: Frühlingserwachen im Bauhauptgewerbe oder die Hoffnung auf die neue Regierung? Was auch immer es sein mag, auf dem Bau gibt es wieder mehr zu tun, immerhin gemessen an den Zahlen, die das Statistische Bundesamt im Mai veröffentlicht hat. Danach ist der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März 2025 gegenüber Februar 2025 kalender- und saisonbereinigt um 17,8 Prozent gestiegen. bau, können sie nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Wohnungsmarkt 2025 weiterhin tief in der Krise steckt. Denn statt den noch von der Ampel versprochenen mindestens 400 000 Wohnungen im Jahr 2024 wurden es letztlich nur 215 900. Das waren 16,1 Prozent oder 41 400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Besonders starke Rückgänge gab es laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes bei den von Privatpersonen errichteten Ein- und Zweifamilienhäusern: Mit 54 500 Einfamilienhäusern wurden 22,1 Prozent weniger fertiggestellt als im Vorjahr. Die Zahl neuer Wohnungen in Zweifamilienhäusern fiel um 26,2������������������������ Prozent�� ��� ����������� . In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten und vor allem von Unternehmen gebauten Gebäudeart, wurden nur 135 300 Neubauwohnungen geschaffen, 13,4 Prozent weniger als im Jahr 2023. Positive Zahlen gab es danach lediglich bei neu errichteten Wohnheimen. Insgesamt lag die Teuerungsrate für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland danach bei 3,2 Prozent, woran der Ausbau mit 3,9 Prozent, der Rohbau mit 2,2 Prozent beteiligt waren. Allerdings habe es seit November 2024, dem letzten Berichtsmonat der Wiesbadener Statistiker eine Abschwächung des Preisanstiegs gegeben. Danach hätten sich die Baupreise im Februar 2025 gegenüber November 2024 um 1,4 Prozent erhöht. Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Februar 2024 bis Februar 2025 um 2,2 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,0 Prozent zunahmen, hätten sich die Preise für Mauerarbeiten um 1,4� ������� ������� ���� Prozent� ������� ���� erhöht. Dachdecker hätten im Jahresverlauf für ihre Arbeiten 4,5 Prozent mehr Geld verlangt, während die Preise für Erdarbeiten im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 3,8 Prozent stiegen. Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im Februar 2025 um 3,9 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (darunter auch Wärmepumpen) um 4,7 Prozent. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude. Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 2,7 Prozent. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen, zu denen die Statistiker auch Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen zählen, habe der Preisanstieg 6,2 Prozent, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 3,6 Prozent betragen. Bauen in Deutschland wurde teurer Bauen in Deutschland wurde teurer Auch wenn es im Sinne des dringenden Bedarfs an Wohnraum, insbesondere dem bezahlbaren eher kontraproduktiv ist: Das Bauen ist im Jahresverlauf teurer geworden. Betroffen davon waren vor allem Ausbauarbeiten, die deutlich teurer wurden als die Rohbauarbeiten. Das ist die Bilanz des Statischen Bundesamten von Februar 2024 bis Februar 2025. ý ý Fliesen treffen Möbel und Stoffe Stimmung im Mittelstand weckt Hoffnungen Design-Armaturen treffen Design-Oberflächen Zukunftsfilm zeigt Unternehmenswerte

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