48 49 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 MarktundUnternehmen MarktundUnternehmen ý mens beteiligt. Zu finden ist er auf der Fischer Webseite und im YouTube-Kanal des Unternehmens: https://www. fischer.group/de-de/newsroom/mediathek https://www.youtube.com/@fischer Logistikzentrum für mehr digitale Prozesse Der Anbieter von Entwässerungs- & Rohrleitungstechnik aus Edelstahl, Aschl, erweitert seinen Standort: Unweit von Pichl bei Wels wurde mit dem Bau eines neuen Logistikzentrums begonnen. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigenden Anforderungen an schnelle Lieferungen, sowohl im klassischen Großhandel als auch im wachsenden Online-Geschäft. Automatisierte Lagersysteme, digitale Prozesse und erweiterte Lagerkapazitäten sollen die bereits vorhandenen Lieferprozesse für die Zukunft fit machen und den Service optimieren. Für Gründer und CEO Roman Aschl ist die Erweiterung des Firmengeländes im Hinblick auf die Dynamik des Markes eine logische Maßnahme: „Wir haben bereits jetzt über eine Million Teile auf Lager und beliefern 12 000 Installateure“. www.aschl-edelstahl.com Treffpunkt „AzubiBox“ Einen eigenen Raum zum Lernen und Austauschen hat Bauzubehör-Anbieter Schlüter-Systems für seine rund 40 Auszubildenden aus 15 Fachrichtungen eingerichtet. Mit der Ende Mai eröffneten „AzubiBox“ in einer ehemaligen Sparkassenfiliale will das Iserlohner Unternehmen einen zeitgemäßen Bildungsansatz verwirklichen. „Hier sollen junge Menschen sich fachlich weiterentwickeln und gleichzeitig persönlich entfalten können. Inspiriert von pädagogischen Konzepten wie den sogenannten Safe Spaces entsteht eine Umgebung, in der Lernen offen, respektvoll und auf Augenhöhe stattfindet“, erklärt Daniel Hagelstange, Leiter der gewerblichen Ausbildung. Ein Besprechungsbereich schafft Platz für Workshops und Gruppenarbeiten, während die offene Lounge zum Verweilen, Diskutieren oder Entspannen einlädt. Zusätzlich sind Seminare, Prüfungsvorbereitungen und Veranstaltungen fester Bestandteil des Nutzungskonzepts. Der Name wurde in Anlehnung an die „Schlüter Workbox“ gewählt, ein Gebäude auf dem Firmengelände, in dem seit 2025 unter anderem Seminare angeboten werden. Paragon kauft Sanitäranbieter Schell Nach 93 Jahren Unternehmensgeschichte in Familienhand haben die Geschwister Andrea und Joachim Schell eine Vereinbarung zum Verkauf ihres Unternehmens an die inhabergeführte Beteiligungsgesellschaft Paragon Partners GmbH abgeschlossen, um damit die Unternehmensnachfolge zu sichern. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen und sollte im Mai 2025 vollzogen werden. Die Schell-Gruppe beschäftigt weltweit 450 Mitarbeiter. Mit seinen Armaturen bietet das Unternehmen zukunftsfähige Lösungen für eine nachhaltige und ressourcen-schonende Wassernutzung. in öffentlichen Einrichtungen, gewerblichen Betrieben oder privaten Haushalten. Laut Paragon soll die Fortführung des operativen Geschäfts ohne bedeutende Veränderungen für Mitarbeiter, Kunden und Partner erfolgen. www.schell.eu Industriegruppe für öffentliche Sanitärlösungen Die Delabie-Gruppe meldet die vollständige Übernahme von KWC Professional ehemals Franke Water Systems. Die Anteile sollen von Equistone, dem Mehrheitsgesellschafter, sowie weiteren Minderheitsaktionären übernommen werden. Diese Übernahme stelle einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung von Delabie dar, europäischer Anbieter im Bereich von Sanitärausstattungen für den öffentlich-gewerblichen Bereich. Durch den Zusammenschluss zweier Unternehmen mit sich ergänzenden geografischen sowie vertrieblichen Ausrichtungen entsteht eine Industriegruppe mit starker Präsenz in ganz Europa. Das familiengeführte Unternehmen Delabie wurde 1928 gegründet und hat seinen Sitz in Friville-Escarbotin, Frankreich. KWC Professional ist Anbieter von Sanitärausstattungen für den gewerblichen, öffentlichen und halb-öffentlichen Bereich. Nachhaltigkeit als Metropolen und ihr Umland bleiben auch weiterhin teuer Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Für die vorliegende aktuelle Preisprognose, die den zweiten Studienteil des diesjährigen Wohnatlas darstellt, wurde unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), die Immobilienpreisentwicklung in den 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten untersucht. Info Wohnatlas 2024: Danach sanken im Durchschnitt aller Landkreise und kreisfreien Städte die Kosten für Eigentumswohnungen im Bestand gegenüber dem Vorjahr real, also unter Berücksichtigung der Inflationsrate von 2 , 2 � �P�r �o �- zent, um 2,8 Prozent. Im Jahr 2023 lagen die Preise real noch 1 0 , 1 ��P�r �o �z �e �n �t ��u �n �t �e �r ��d �e �m ��V�o �r �j �a �h �r �e �s �- niveau. Die Untersuchung wurden vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) im Auftrag der Postbank durchgeführt. „In vielen Regionen Deutschlands sind die Immobilienpreise gesunken, da die Nachfrage trotz gestiegener Reallöhne leicht nachgelassen hat, eine Folge hoher Zinsen, unsicherer Förderbedingungen und steigender Lebenshaltungs-, Bau- und Renovierungskosten“, sagt Manuel Beermann, Leiter Produktmanagement Immobilien der Privatkundenbank in Deutschland. Er geht allerdings von einer „Preisdelle“ aus, auf die wieder steigende Kaufpreise für Wohnimmobilien folgen könnte. Das gelte mit Blick auf die sehr geringe Bautätigkeit und der daraus folgenden Angebotsknappheit umso mehr. Die sieben größten deutschen Städte („Big 7“) waren vom Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr besonders betroffen. Dort sanken 2024 die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Durchschnitt über alle sieben Metropolen real um 3,1 Prozent. Im Durchschnitt Danach sanken im Durchschnitt aller Landkreise und kreisfreien Städte die Kosten für Eigentumswohnungen im Bestand gegenüber dem Vorjahr real, also unter Berücksichtigung der Inflationsrate von 2,2��P�r�o�- zent, um 2,8 Prozent. Im Jahr 2023 lagen die Preise real noch 10,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Untersuchung wurden vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) im Auftrag der Postbank durchgeführt. „In vielen Regionen Deutschlands sind die Immobilienpreise gesunken, da die Nachfrage trotz gestiegener Reallöhne leicht nachgelassen hat, eine Folge hoher Zinsen, unsicherer Förderbedingungen und steigender Lebenshaltungs-, Bau- und Renovierungskosten“, sagt Manuel Beermann, Leiter Produktmanagement Immobilien der Privatkundenbank in Deutschland. Er geht allerdings von einer „Preisdelle“ aus, auf die wieder steigende Kaufpreise für Wohnimmobilien folgen könnte. Das gelte mit Blick auf die sehr geringe Bautätigkeit und der daraus folgenden Angebotsknappheit umso mehr. Die sieben größten deutschen Städte („Big 7“) waren vom Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr besonders betroffen. Dort sanken 2024 die Kaufpreise für EigentumsAbwärtstrend der Immobilienpreise gebremst Abwärtstrend der Immobilienpreise gebremst Der Abwärtstrend bei den Immobilienpreisen in Deutschland hat sich im Jahr 2024 fortgesetzt, aber deutlich abgeschwächt, das hat kürzlich die Postbank in ihrem Postbank Wohnatlas 2024 veröffentlicht. Überdurchschnittlicher Preisrückgang in den Big 7 und den Landkreisen wohnungen im Durchschnitt über alle sieben Metropolen real um 3,1 Prozent. Im Durchschnitt über alle sonstigen Großstädte gingen die Preise real um 2,2 Prozent zurück, in den Mittelstädten waren es real minus 2,8 Prozent und in den Landkreisen minus 2,9 Prozent. Nach mehreren Jahren besonders starken Wachstums sind die Immobilienmärkte in den Metropolregionen nach wie vor überhitzt, so Beermann. In den beliebten Großstädten und ihrem Umland seien die Bereinigungen inzwischen besonders deutlich zu spüren. Trotzdem würden sich die Preise für Eigentumswohnungen beispielsweise im Großraum München oder Hamburg derzeit noch auf einem sehr hohen Niveau befinden, das nicht immer gerechtfertigt ist. Unter den Bundesländern fiel der durchschnittliche Preisrückgang in Sachsen über alle Landkreise und kreisfreien Städte am stärksten aus. Auch in Bayern (-3,9 Prozent), Hessen (-3,7 Prozent), Baden-Württemberg (-3,5 Prozent) und Rheinland-Pfalz (-3,4 Prozent) wurde Wohneigentum im Durchschnitt aller Regionen des jeweiligen Bundeslandes deutlich günstiger. In Thüringen stiegen die Immobilienpreise dagegen leicht. Betrachtet man die Landkreise und kreisfreien Städte, so sanken die Kaufpreise inflationsbereinigt am stärksten im brandenburgischen Kreis Dahme-Spreewald (-17,5 Prozent) und im thüringischen Kreis Saalfeld-Rudolstadt (-12,7 Prozent). Den höchsten realen Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr unter den sieben größten deutschen Städten verzeichnete Stuttgart mit minus 5,6 Prozent. Auch in München sanken die Preise für Eigentumswohnungen im Bestand, und zwar real um durchschnittlich 3,5��P�r�o�z�e�n�t�.��D�e�n�n�o�c�h��b�l�e�i�b�t��d�i�e��b�a�y�e�r�i�s�c�h�e��L�a�n�d�e�s�h�a�u�p�t�- stadt ein teures Pflaster. Nirgendwo sonst in Deutschland mussten Kaufinteressierte im vergangenen Jahr mehr für den Quadratmeter bezahlen, im Schnitt 8 787 Euro. Zweitteuerste Stadt unter den „Big 7“ war Hamburg mit durchschnittlich 6 191 Euro vor Frankfurt am Main mit 6 160 Euro pro Quadratmeter. DGNB und BPIE veröffentlichen Marktstudie Um Klarheit in die Diskussionen rund um die Ökobilanzierung von Gebäuden zu bringen, hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Zusammenarbeit mit dem Buildings Performance Institute Europe (BPIE) eine Kurzstudie durchgeführt. Diese macht deutlich, dass die Relevanz der Methodik immer mehr zunimmt. Viele Unternehmen haben bereits Expertise aufgebaut, es gibt vielfältige Qualifizierungsmöglichkeiten und es sind zahlreiche Tools zur Berechnung von Gebäudeökobilanzen verfügbar. Gleichzeitig zeigt die Erhebung, dass die anfallenden Beratungskosten stark variieren, abhängig unter anderem von der Datenverfügbarkeit. Einsparpotenziale bieten die Anwendung von BIM (Building Information Modelling) sowie eine bessere Standardisierung der Methoden und Datengrundlagen. Die Kurzstudie „Gebäudeökobilanzen: Marktdaten zu Relevanz und Kosten“ kann hier heruntergeladen werden: www.dgnb.de/hintergrundinformationen. Oder ganz einfach über unsere SKS-Downloadseite https://download.sksinfoservice.de/ ý DGNB und BPIE veröffentlichen Marktstudie Logistikzentrum für mehr digitale Prozesse Treffpunkt „AzubiBox“ Paragon kauft Sanitäranbieter Schell Industriegruppe für öffentliche Sanitärlösungen
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