50 51 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 STEINKERAMIKSANITAER.DE II. Quartal 2025 MarktundUnternehmen MarktundUnternehmen ... persönliches ... ý Design-Thema Nach dem Debüt 2024 hat Sanitärhersteller Kaldewei auch in diesem Jahr am „Rohan Design District“ teilgenommen. Das junge Prager Kunst- und Design-Festival fand Anfang Juni unter der Überschrift „Fragile World“ statt und rückte neben Design und zeitgenössischer Architektur auch ganz bewusst tschechische Glaskunst in den Mittelpunkt des Programms. Der Untertitel bezieht sich somit symbolisch sowohl auf die Ausstellung führender tschechischer Glaskünstler als auch auf die Fragilität unserer heutigen Welt insgesamt. Kaldewei war auf dem Design-Festival im Rohan-Park am Ufer der Moldau mit Modellen seiner „Meisterstück-Badewannen“ präsent. Das dreitägige Kunst- und Design-Festival wurde im Frühjahr 2024 von Prager Design-Enthusiasten gegründet und soll sich zu einer international beachteten Plattform für Kreative aus den unterschiedlichsten Bereichen entwickeln. https://rohandesigndistrict.cz/en/ Neues Leben für alten Beton Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat ihre Arbeiten im neuen Sonderforschungsbereich (SFB) zur Wiederverwendung von Bestandstragwerken aufgenommen, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Ziel ist es, innovative Prüfverfahren zu entwickeln, mit denen gebrauchte Betonbauteile effizient bewertet und für den Einsatz in neuen Bauwerken qualifiziert werden können. Damit will die BAM einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft im Bauwesen leisten. Beton als weltweit am häufigsten eingesetzte Baustoff ist zugleich einer der klimaschädlichsten. Am Ende seiner Lebensdauer wird er bislang meist zerkleinert und als Füllmaterial verwendet. Statt Beton zu „schreddern“, sollen Bauteile wie Platten, Wände oder Stützen gezielt rückgebaut, geprüft und in neuen Tragwerken wiederverwendet werden. ý Für die Leitung der beiden wichtigen Verkaufsregionen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen hat die Hüppe Deutschland GmbH zwei Bad- und Vertriebsprofis gewonnen, die seit dem 1. Mai die Gebietsverantwortung für die beiden bevölkerungsstarken Bundesländer innehaben. Maria Cannizzaro wechselt nach 27 Jahren im SHK-Großhandel zu Hüppe. Am Stammsitz der Gebrüder Lotter KG in Ludwigsburg war die 47-Jährige zuletzt seit Juni 2021 als stellvertretende Ausstellungsleiterin vor allem für die Bäder-Welten zuständig. Dennis Molz kommt von Wedi. Dort war der 33-jährige Westfale nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann zunächst im Innendienst der Projektabteilung beschäftigt gewesen, bevor er nach einem Dualen Studium verschiedene Abteilungen des Emsdettener Unternehmens durchlaufen hat. Die Münchener Messe „BAU“ hat eine neue Führung. Seit Mitte Mai 2025 hat Cornelia Lutz als Senior Director Exhibitions in Personalunion auch die Projektleitung für die BAU übernommen und verantwortet mit der digitalBAU, der BAU China und der Glasstech Asia das gesamte BAU-Netzwerk. Sie folgt auf Matthias Strauss, der nach mehr als 15 Jahren auf eigenen Wunsch seine Karriere bei der Messe München beendet hat. Cornelia Lutz startete vor rund 25 Jahren ihre Karriere bei der Messe München. Nach verschiedenen Stationen im Messewesen war sie zuletzt elf Jahre bei der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) beschäftigt. Bei Artweger, Anbieter von Duschkabinen, steht ein Wechsel in der Geschäftsleitung bevor. Nach acht Jahren verlässt Gerhard Aigner das Unternehmen Mitte 2025. Seine Nachfolge tritt zum Juli 2025 Dr. Dagmar Stöllnberger-Geyer an. Die Übergabe soll bis Ende September abgeschlossen sein. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften folgten Stationen in führenden Positionen österreichischer Unternehmen, zuletzt sieben Jahre lang als Geschäftsführerin der „Dach und Wand Handels GmbH“. Seit Anfang Mai 2025 hat Ingo Rainer die Verkaufsleitung Deutschland des österreichischen Badanbieter übernommen. Der gebürtige Bremer soll mit dem vergrößerten Vertriebsteam die Kundenbasis weiter ausbauen. Der Vertriebsprofi war bisher in unterschiedlichen Positionen im internationalen Vertrieb und Marketing tätig und zusetzt als Geschäftsführer einer Vertriebs-Niederlassung in der Küchentechnik. Hendrik Koopmann übernimmt zum 1. September 2025 die Vertriebsleitung der Region D-A-CH sowie die Bereiche E-Commerce und DIY Europe der Duravit AG. Mit seiner Branchenerfahrung und einem klaren Fokus auf die Zusammenarbeit mit Handel und Handwerk bringt Hendrik Koopmann wertvolle Expertise in die Duravit AG ein. In seiner neuen Rolle soll er die strategische Weiterentwicklung der Vertriebsaktivitäten maßgeblich mitgestalten und die Marktposition von Duravit weiter stärken. Die Umfirmierung sei Ausdruck der zunehmenden Internationalisierung der Unternehmensgruppe sowie eines Bekenntnisses zum europäischen Wirtschaftsraum und dem Standort Deutschland, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung. Die neue Rechtsform ändere nichts am Status als unabhängiges Familienunternehmen mit den Geschwistern Fehlings als alleinigen Gesellschaftern. Auch die Führungsstruktur bleibe unverändert: Der vertretungsberechtigte Vorstand werde von der bisherigen Geschäftsführung gebildet mit Peter Fehlings als Sprecher des Vorstands sowie André Welle und Dr. Michael Freitag. Der bisherige Beirat bildet den neuen Aufsichtsrat. Mit dem Wandel zur SE will man der gewachsenen Bedeutung des internationalen Geschäfts Rechnung tragen: Mehr als die Hälfte des Umsatzes der Gruppe werde mittlerweile im überwiegend europäischen Ausland erwirtschaftet. Die neue Rechtsform soll diesem internationalen Engagement Rechnung tragen und zugleich die strukturelle Basis für weiteres Wachstum schaffen. Nach eigenen Angaben beträgt die Exportquote derzeit von 55 Prozent. Auch der Firmensitz in Emsdetten im Münsterland bleibe nach der Umfirmierung unverändert bestehen. Hier befinden sich neben der Unternehmenszentrale auch Forschung, Entwicklung und Teile der Produktion. TECE beschäftigt 1778 Mitarbeitende (Stand 2022) Neue Grundlage für internationales Wachstum Neue Grundlage für internationales Wachstum TECE SE: Der 1987 von Gerd und Thomas Fehlings unter dem Namen „TC-Thermconcept“ in Emsdetten gegründete Hersteller und Anbieter von Haustechniksystemen „Tece GmbH“ hat ihre Rechtsform in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea, kurz: SE) umgewandelt. Mit dem vollzogenen Kettenformwechsel firmiert das Unternehmen ab sofort unter dem Namen „TECE SE“. BIM-Nutzung im Aufwind Mehr als jedes dritte Architekturbüro kennt die Arbeit mit der digitalbasierten Bau- und Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) aus eigener Erfahrung. Im Schnitt ist jedes siebte Projekt der mit BIM bereits vertrauten Architekturfirmen ein BIM-Projekt. Deshalb wird bis 2027 eine Penetrationsrate in der Architekturbranche von fast sechs Zehnteln erwartet. Sie ist einer Einschätzung von Marktforschern zufolge die BIM-freudigste Zielgruppe. In einer Studie (BIM Monitor 2025 von Bauinfoconsult) ging es um die Bekanntheit und konkrete Nutzung von Building Information Modeling sowie um die Erwartungen zur künftigen BIM-Nutzungsbreite in der Branche. Auch die Architekturbüros, die bisher noch nicht mit BIM gearbeitet haben, gehen davon aus, dass sie zeitnah damit beginnen werden. Allerding hat die Untersuchung auch ergeben, dass die Lücke bei der Verbreitung von BIM im Vergleich zu den befragten Verarbeitergewerken groß ist. So kennen etwa über zwei Fünftel der befragten Bauunternehmen BIM, doch nur ein knappes Zehntel arbeitet selbst damit. (Quelle: Bauinfoconsult) Für das erste Quartal 2025 sei der Konzernumsatz akquisitionsbedingt um 33,2 Prozent auf 369,1 Mio. Euro gestiegen, so die aktuelle Quartalsmeldung. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurden deutliche Umsatzzuwächse verzeichnet. Besonders das starke Armaturengeschäft, eine Kernkompetenz von Ideal Standard, habe zur Umsatzentwicklung beigetragen. Insgesamt gelang es dem Unternehmen, das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf 24,1 Mio. Euro zu verbessern. Damit sei die in Verbindung mit dem Jahresabschluss getroffene Prognose für das Gesamtjahr 2025 bestätigt worden, sagt Vorstandsvorsitzende Gabi Schupp. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres konnte der Villeroy & Boch Konzern seine wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen. Dabei habe sich die mit der Ideal Standard Integration eingeschlagene strategische Neuausrichtung des Konzerns bewährt. Insbesondere habe der Konzern seine Marktposition in den vom Projektgeschäft getriebenen Zukunftsmärkten im Nahen und Mittleren Osten sowie auch in Kerneuropa ausbauen können, erläutert Gabi Schupp. „Auch die neu gewonnene Stärke im Armaturengeschäft habe sich positiv auf das Geschäft ausgewirkt. „Wir sind heute internationaler aufgestellt und somit weniger abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Märkte.“ So erzielte der Unternehmensbereich Bad & Wellness im ersten Quartal 2025 einen Umsatz in Höhe von 295,5 Mio. Euro und lag damit um 44,8 Prozent über dem Vorjahr. Insbesondere in den strategischen Geschäftsfeldern Armaturen und Sanitärkeramik konnte das stärkste Wachstum erreicht werden. Zusammen mit den positiven Entwicklungen in den stark vom Projektgeschäft getriebenen Märkten in Europa und dem Nahen und Mittleren Osten sei es gelungen, das erste Quartal 2025 mit einem operativen Gewinn (EBIT) von 20 Mio. Euro abzuschließen, der damit um 14,9 Prozent über dem Vorjahr lag. Auch der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle konnte im ersten Quartal 2025 mit einem Umsatz in Höhe von 72,9 Mio. Euro einen zumindest geringen Zuwachs verbuchen. Villeroy & Boch / Ideal Standard: Erfolgreiche Integration sorgt für Aufwind Erfolgreiche Integration sorgt für Aufwind Nach der Akquisition von Ideal Standard liegt Villeroy & Boch weiterhin im Plan bei der Umsetzung seiner Wachstumsstrategien, nach der sich der Konzern breiter in Bezug auf internationale Märkte, Vertriebskanäle und Produktkategorien aufstellen will. Die Hauptverwaltung in Emsdetten (Foto:TECE) Umsatzsteigerung in den strategischen Geschäftsfeldern von Bad & Wellness Die Alte Abteil in Mettlach, Firmensitz von Villeroy & Boch (Foto:Villeroy & Boch) ý ý Der Link für die Anzeige auf der Rückseite: BIM-Nutzung im Aufwind Neues Leben für alten Beton Persönliches
RkJQdWJsaXNoZXIy MTk2NTI0NQ==