12 13 steinkeramiksanitaer.de III. Quartal 2025 steinkeramiksanitaer.de III. Quartal 2025 PraxisundProjekte PraxisundProjekte n den Marschgebieten von Barje, einem Vorort Ljubljana, ist ein außergewöhnliches Projekt entstanden: das „House Barje“. In Auftrag gegeben hat es ein junges Paar als Wohnhaus mit integriertem Yoga-Studio. In der von ausgedehnten Wiesen, vereinzelten Gebäuden und einer ausgeprägten Horizontalität geprägten Gegend sollte das Haus zeitgemäßen Wohnkomfort mit einer intensiven Beziehung zur umgebenden Natur verbinden. Dabei spielte nicht nur die Funktionalität eine zentrale Rolle, sondern auch das Spiel von Licht, Raum und Materialität, die das Gebäude zu einem lebendigen Organismus werden lässt. Das Architekturbüros Počivašek Petranovič hat ein Projekt geschaffen mit einer durch eine klare, horizontale Gestaltung und den gezielten Einsatz moderner Materialien, das sowohl als privater Rückzugsort als auch als Ort der Begegnung und spirituellen Entfaltung dient. Schon das Äußere bringt das Thema „Licht“ auf den Punkt. Die einzigartige Fassade aus schwarz-blauen Keramikfliesen lässt das Haus in einem ständig wechselnden Lichtspiel erscheinen und setzt dabei nicht nur optische Akzente, sondern reflektiert auch die Verbundenheit des Gebäudes mit seiner natürlichen Umgebung. Das Haus befindet sich in einem subtilen Übergangsbereich zwischen urbanem Leben und natürlicher Weite. Die Marschlandschaft Markante Fassade für minimalistische Architektur Markante Fassade für minimalistische Architektur Ein an die Bauweise von Atriumhäusern in Vorstadtsiedlungen erinnerndes, eingeschossiges Einfamilienhaus mit abwechslungsreichem Grundriss, das neben den einfachen Wohnräumen auch einen Fitnessraum für YogaUnterricht beherbergt. verleiht dem Standort eine besondere Atmosphäre: Die Umgebung ist von flachen, weitläufigen Landschaften und verstreuten Bebauungen geprägt, die ein Gefühl von Ruhe und gleichzeitig Offenheit vermitteln. Der Bauplatz selbst weist eine längliche Form auf, die maßgeblich den Entwurf des Hauses beeinflusst hat. Aufgrund der geringen Tragfähigkeit des marschigen Bodens wurde das Gebäude als einstöckige Konstruktion realisiert, was zur Minimierung der Gesamtmasse beiträgt und eine optimale Anpassung an die natürlichen Gegebenheiten gewährleistet. Das Haus teilt den Bauplatz in zwei Bereiche: einen zugänglichen nördlichen Teil und einen privaten Gartenbereich im Süden, der zusammen mit e inem vorhandenen Gebäude eine behagliche und abgeschlossene Freifläche bildet. Das Ziel des Entwurfs war ein funktionales, aber zugleich ästhetisch ansprechendes Zuhause zu schaffen, das den dynamischen Bedürfnissen seiner Nutzer gerecht wird. Der Grundriss folgt einer linearen, sequentiellen Anordnung der Räume, die leicht versetzt zueinander angeordnet sind. Diese Anordnung maximiert die nutzbare Wohnfläche, während die dazwischenliegenden Freiräume in Form von kleinen Atrien oder tiefen Nischen als schattige, trockene Außenbereiche unter den auskragenden Dachvorsprüngen genutzt werden. Die horizontale Bauweise wird zusätzlich durch ein geneigtes Dach mit tiefen Überhängen betont, welches nicht nur Schutz bietet, sondern I Der Grundriss folgt einer linearen, sequentiellen Anordnung der Räume, die leicht versetzt zueinander angeordnet sind, aber dennoch Sichtachsen zulassen (Foto links oben). Diese Anordnung maximiert die nutzbare Wohnfläche. Beim Betreten des Hauses gelangen die Bewohner direkt in den kleinen Yoga-Studio-Bereich, der als Ort der Ruhe und spirituellen Entfaltung konzipiert ist. (oben rechts). Die Wohnräume sind geprägt durch eine reduzierte Formensprache. Der Grundriss sollte den dynamischen Bedürfnissen seiner Nutzer gerecht werden. Die glänzende schwarz-blaue Fassage macht das flache Gebäude lebendig. Grundriss und 3D-Modell verdeutlichen die Nutzungs orientiert Raumabfolge. Architektonische Gestaltung und Materialität schaffen eine unverwechselbare Identität. ý
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