24 25 steinkeramiksanitaer.de IV. Quartal 2025 steinkeramiksanitaer.de IV. Quartal 2025 TitelThema TitelThema Utrechts Westerkerk wird zum Boutique-Ho(s)tel on den ursprünglich vier protestantischen Kirchen rund um den Utrechter Dom ist die ehemalige Westerkerk als einzige erhalten geblieben. Robin Hagedoorn, Gründer und Inhaber von Bunk, verwandelte das 1891 erbaute Gotteshaus in das Boutique-Ho(s)tel BUNK (wörtlich übersetzt Etagenbett oder Koje) mit 45 kompakten Zimmern und 60 privaten Schlafkapseln mit Bett und schalldämpfenden VerdunklungsEine perfekte Revitalisierung: Utrechts Westerkerk wird zum Boutique-Ho(s)tel Wo sich noch bis 2018 Gläubige zur Andacht versammelten, treffen heute Reisende, Kulturschaffende und Nachtschwärmer aufeinander: Das BUNK Hotel, nur wenige Schritte vom Utrechter Hauptbahnhof entfernt, ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Transformation sakraler Architektur. V vorhängen. Die historische Quellhorst-Orgel von 1813 mit ihren beiden trompetenspielenden Engeln, die zum Kulturerbe der Niederlande zählt, blieb als monumentaler Blickfang erhalten und wird noch heute regelmäßig bespielt. Im ehemaligen Kirchenschiff, in dem heute die Hotellobby, ein Restaurant und die Bar untergebracht sind, finden sich zahlreiche Rückbezüge: So ist die Holzvertäfelung über dem Bar-Tresen zu großen Teilen aus alten Kirchenbänken gefertigt, die Empore sowie die hohen Fenster wurden restauriert. Die denkmalgeschützte Quellhorst-Orgel bildet weiterhin das Zentrum des Raums. Das Kirchenschiff ist in vieler Hinsicht das Herz des Hotels, denn es fungiert auch als Veranstaltungsort, etwa für (Orgel-)Konzerte, Workshops und Ausstellungen lokaler Kunstschaffender. Das BUNK Hotel soll mehr sein als nur ein Profit schaffendes Unternehmen. Unter den Leitmotiven „Begegnung“ und „Staunen“ soll aktiv etwas an die Gemeinschaft zurückgegeben werden, etwa mit dem Kulturfonds, den Hagedoorn und der ehemalige Managing Director Joachim de Looij ins Leben gerufen haben. Der GemeinFoto oben: Markante Architektur: Der Außenblick auf das BUNK Hotel lässt die frühere Bestimmung des Gebäudes als Kirche noch deutlich erkennen. Unten: Bei der umfassenden Restaurierung wurde die historische Substanz bewahrt. So ist die Holzvertäfelung zu großen Teilen aus alten Kirchenbänken gefertigt (rechtes Bild) Die Zimmer des BUNK Hotels sind bewusst kompakt gehalten. Ergänzt werden sie von 60 Schlafkapseln mit Bett und schalldämpfenden Verdunklungsrollos. Das Hotel setzt besonderen Wert auf Begegnung: Zahlreiche Aufenthaltsbereiche laden zum Zusammenkommen ein. Die Inspiration zu „bunk“, entstand, weil ich viel reisen musste und viel Zeit damit verbrachte, in der Schlange an den Check-in-Schaltern zu warten, langweilige Restaurants besuchte und in Hotelzimmern im gleichen Design schlief. Robin Hagedoorn, Investor Sakrale Architektur neu belebt Ein Hotel mit sozialem Anspruch Vom Altar zur Bar: Im Kirchenschiff der ehemaligen Westerkerk befindet sich nun ein Restaurant und eine Bar. Die denkmalgeschützte Orgel (links im Hintergrund und unten) erinnert hier an die frühere Nutzung. Fotos: Wouter van der Sar, Bunk Hotel, Grohe Advertoial Text: Grohe ý Mehr Informationen und alle Adressen im Register ab Seite 44
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