8 9 steinkeramiksanitaer.de IV. Quartal 2025 steinkeramiksanitaer.de IV. Quartal 2025 ProduktundGestaltung ProduktundGestaltung Verwunschenes Domizil im balinesischen Dschungel Denn als er des Arbeitsalltags bei einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen überdrüssig wurde, entschloss er sich, mit einem „GoPro“ Action-Camcorder um die Welt zu reisen und jeden Tag ein Video aufzunehmen. Schließlich ließ er sich auf Bali nieder, deren atemberaubende Schönheit der Insellandschaft ihn derart bezauberte und inspirierte, um sich den Lebenstraum vom eigenen Haus zu erfüllen. Den Baugrund, auf dem die Lost Villa steht, verdankte er einer Mischung aus glücklichem Zufall und ausdauernder Beharrlichkeit. „Während der Corona-Pandemie fuhr ich mit dem Motorrad durch die Gegend und fragte die Einheimischen, ob jemand ein Grundstück zu verkaufen hatte“. Verwunschenes Domizil im balinesischen Dschungel Willkommen im Dschungel: Auch wenn der Name etwas anderes signalisiert: Die „Lost Villa“ ist keineswegs ein verlorenes Objekt, sondern ein verträumtes Feriendomizil, mit dem sich der erfolgreiche kanadische Vlogger Christian LeBlanc auf einem Flecken ursprünglicher Dschungelwildnis einen Traum erfüllte. Das Wohnidyll mit sechs Schlafräumen ist Ausdruck seiner Verbundenheit mit der Insel Bali und seiner außergewöhnlichen persönlichen Reise dorthin. D Das Ergebnis seiner Suche war ein nahezu unberührtes Stück Land mit majestätischen Urwaldbäumen, teils über 100 Jahre alt. Dort entstand im Laufe mehrerer Jahre seine „Traum-Villa“, eine Oase der Ruhe mit außergewöhnlichem Design. Zusammen mit dem rumänischen Architekturbüro Singleart Design & Architecture kreierte LeBlanc ein eindrucksvolles Design, das von der Vielfalt und Fülle der balinesischen Landschaft und Handwerkskunst inspiriert ist und alle Sinne anspricht. „Wir haben alles in den Farben Blau und Grün gehalten“, erläutert er, „vom Infinity-Pool über den Koi-Teich aus Vulkangestein und die von Baumkronen umrahmte Baumhaus-Installation bis hin zum Dachgarten voller Bougainvilleen“. LeBlancs Nachbar, ein Fachhandwerker, fertigte die Türen, Balken und Regale von Hand. Das Holz stammt von ausrangierten Booten, Bootsstegen und Brückenteilen. Ausgewählte Liebhaberstücke, darunter handgefertigte Teppiche aus Jakarta, maßgeschneiderte Couchtische von Singleart und Pendelleuchten aus mundgeblasenem Glas, sorgen für eine wohnliche Atmosphäre. Im Bad setzt deutsches Design markante Zeichen unter anderem in Form von Designarmaturen, die er bei einem Besuch der Mailänder Messe Salone del Mobile entdeckte. „Mein erster Gedanke war: ‚Das ist Lost Villa!‘ Die Designs wirkten so natürlich, als würden sie direkt aus der Erde wachsen.“ Seine künstlerische Interpretation spiegelt sich im Ensemble der gewählten Armaturen des Hauses wider. Dort gibt es beispielsweise eine monolithische Steinbadewanne mit dem bodenstehendem „Organic Wannenthermostat“ von Philippe Starck (für Axor), der sich dank seiner sinnlich-organische Form perfekt in die Umgebung des Hauses einfügt. An anderer Stelle befindet sich ein exklusiver Bereich aus smaragdgrünem Marmor, wo der Wasserwirbel der ikonischen Armatur „Axor Starck V“ die Blicke der Gäste auf sich zieht. Für LeBlanc war es wichtig, dass „jeder Raum seine eigene Konzeption und Geschichte hat“. Möglich wurde dies dank der Individualisierungs-Leistungen des Schwarzwälder Armaturen-Herstellers Axor. So erhielten zum Beispiel Serienarmaturen individuelle Trägerplatte aus amerikanischem Nussbaum, wobei ihre Oberfläche in Brushed Bronze zum eleganten italienischen Marmor des Masterbades passten. Im Bad eines anderen Schlafzimmers kombinierte er platinfarbenen persischen Travertin mit einer Waschtischarmatur und einem ArranBlau und Grüntöne, soweit das Auge reicht „Lost Villa“ ist nicht nur ein ganz besonderer Wohlfühlort. Sie verkörpere in besonderer Weise meine Geschichte. Christian LeBlanc Jeder Raum hat seine eigene Konzeption und Geschichte gement aus Kopfbrausen in kontrastierendem Brushed Black Chrome. Die „Lost Villa“, so verrät LeBlanc, sei nicht nur ein ganz besonderer Wohlfühlort. Sie verkörpere in besonderer Weise seine Geschichte. Schließlich habe er den Mut gehabt, Bürojob und Alltagsroutine hinter sich zu lassen, um einen Traum zu verwirklichen, an den damals niemand glaubte. Entstanden sei eine Inspirationsquelle für all jene, denen Gastfreundschaft und Designphilosophie ebenso wichtig sind wie ihm. Mit „Axor Starck V“ hat der Designer Philippe Starck für den Schwarzwälder Armaturenmarke Axor nicht nur eine Armatur, sondern eine Skultur geschaffen, die es auch aus transparentem Glas gibt. Ursprünglich und weitab vom hektischen Weltgeschehen präsentiert sich die „Lost Villa“ schon von Außen. Für die Ausstattung hat LeBlanc exklusive Maßstäbe angelegt. Jeder Raum hat nicht eine eigene Identität, sondern auch über große Fenster Anschluss Dschungel-Feeling, wie das große Wohnzimmer oben rechts. Fotos © Hansgrohe / Axor ý Mehr Informationen und alle Adressen im Register ab Seite 44
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