41,7 Millionen Wohnungen sind nicht genug

27.7.2017
Das Statistische Bundesamt Wiesbaden bilanziert für Ende 2016 in Deutschland rund 41,7 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden für 82,67 Millionen Bundesbürger (Stand Ende 2106). Das dies längst nicht ausreicht, besonders in beliebten Ballungsgebieten, ist tagtäglich in der Presse nachzulesen. Für die Statistiker aber zählen zunächst einmal die „nackten“ Zahlen und die besagen laut Bundesamt, dass sich der Wohnungsbestand im Vergleich zum Jahr 2000 um 7,5 Prozent beziehungsweise 2,9 Millionen Wohnungen erhöht hat. Nicht mitgezählt wurden übrigens Wohnungen in Wohnheimen, die erst seit 2011 miterfasst werden.
Somit lag die Anzahl der Wohnungen je 1 000 Einwohner Ende 2016 bei 502 Wohnungen und damit um 35 Wohnungen je 1 000 Einwohner höher als 16 Jahre zuvor (2000: 467 Wohnungen). Sehr viel deutlicher war demgegenüber die Zunahme der Wohnfläche. So errechneten die Statistiker zum Stichtag Ende 2016 die Wohnfläche im Wohnungsbestand auf insgesamt gut 3,8 Milliarden Quadratmeter. Damit vergrößerte sich die Wohnfläche gegenüber dem Jahr 2000 um 17,2 Prozent beziehungsweise 0,6 Milliarden m² (2000: 3,2 Milliarden m²). Die Wohnfläche je Wohnung betrug Ende 2016 durchschnittlich 92,2 m², die Wohnfläche je Einwohner 46,3 m². Damit haben sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2000 um 7,7 m² und die Wohnfläche je Einwohner um 6,8 m² erhöht (2000: Wohnfläche je Wohnung 84,6 m², Wohnfläche je Einwohner 39,5 m²).

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