Bauen wurde teurer

7.4.2017
Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im Februar 2017 gegenüber Februar 2016 um 2,6 Prozent. Das hat das Statistische Bundesamt ermittelt. Der Preisanstieg im November 2016 betrug danach im Jahresvergleich 2,2 Prozent. Von November 2016 auf Februar 2017 erhöhten sich die Baupreise um 1,1 Prozent (alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer).

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Februar 2016 bis Februar 2017 um 2,5 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden hatten nach Berechnung der Statistiker die Betonarbeiten, die gegenüber Februar 2016 um 3,2 Prozent teurer geworden sind, sowie die Mauerarbeiten (+1,9 Prozent). Die Preise für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten erhöhten sich um 2,2 Prozent. Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent zu.

Unter den Ausbauarbeiten haben die Tischlerarbeiten das größte Gewicht am Index für Wohngebäude. Hier erhöhten sich die Preise um 1,8 Prozent. Bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen stiegen sie um 2,8 Prozent, bei Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen um 3,0 Prozent.

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) nahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent zu. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen um 2,7 Prozent und für gewerbliche Betriebsgebäude erhöhten sie sich gegenüber Februar 2016 um 2,8 Prozent. Im Straßenbau stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 2,6 Prozent. (Quelle: Statistische Bundesamt Destatis)

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