Neue Heimat für die Sopro Bauchemie

27.10.2017
Nachdem 2001 die Wiesbadener Dyckerhof AG ihre Sonderproduktetochter („Dyckerhoff Sopro“) an die italienische Mapei-Gruppe verkaufte, zog das dann als Sopro Bauchemie GmbH firmierende Unternehmen in ein neues Verwaltungsgebäude in Wiesbaden-Nordenstadt um, während Produktion und Logistik am angestammten Ort blieben. Nach Jahren des Wachstums (SKS berichtete verschiedentlich) wurde es offensichtlich in Nordenstadt zu eng, zudem will der Bau-Chemiehersteller Sopro wieder dichter an seine Produktion im Dyckerhoff-Zementwerk heranrücken, die dort auch verbleiben soll, um die Infrastruktur des Dyckerhoff-Zementwerkes auch weiterhin nutzen zu können. Auf gepachtetem Dyckerhoff-Terrain befinden sich auch noch Sopros Laboratorien sowie das Kundenzentrum.

Jetzt erfolgte ein wichtiger Schritt zur Errichtung eines modernen Laboratoriums für Forschung und Entwicklung, eines großzügigen Kundenschulungszentrums und eines Verwaltungssitzes am Standort „Petersweg“ in Wiesbaden-Amöneburg. Gemeinsam mit Sven Clasen, dem Leiter des Amtes für Wirtschaft und Liegenschaften der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden unterzeichneten die beiden Sopro Geschäftsführer Michael Hecker und Andreas Wilbrand den notariellen Grundstückskaufvertrag. Auf einem Gelände von über 20 000 m² soll ein architektonisch ansprechendes und dem Wachstum des Unternehmens entsprechendes Gebäude errichtet werden, mit dem die Zukunft am Standort Wiesbaden gesichert wird. Wie es heißt, wolle Sopro seine eigene Forschung und Entwicklung erweitern. Dafür sei der angestammte Rahmen in Amöneburg zu eng geworden. Auch für das Schulungszentrum werde ein repräsentatives Ambiente benötigt. Das soll jetzt im Gewerbegebiet Petersweg geschaffen werden. In drei Jahren soll der Neubau fertig sein.

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