Trend zu höheren Zinsen

9.3.2017
Wichtige Notenbanken haben in den vergangenen Monaten eine geldpolitische Trendwende vollzogen. So hat die EZB beschlossen, das monatliche Ankaufvolumen für Anleihen von aktuell 80 Milliarden Euro ab April 2017 auf 60 Milliarden Euro zu reduzieren.
Gleichzeitig hält sie den Leitzins im Euroraum trotz steigender Inflation laut EZB-Ratsbeschluss auf dem Rekordtief von null Prozent. Damit wollte man mit günstigem Kapital Konjunktur und Inflation anzukurbeln. Ganz im Gegensatz zur US-Notenbank, die ihren Leitzins bereits im Dezember um einen Viertel Prozentpunkt angehoben hat. Die Kapitalmarktrenditen haben ihren Aufwärtstrend dennoch nicht fortgesetzt, da die Maßnahmen der Notenbanken erwartet wurden und die Zinsen im Vorfeld der Entscheidung bereits gestiegen waren.

Immobilienkäufer sollten allerdings nicht darauf bauen, dass die Hypothekenzinsen noch lange Zeit auf dem aktuell sehr niedrigen Niveau bleiben. Die Inflation im Euroraum ist in den vergangenen Monaten deutlich angestiegen und befindet sich nach langer Zeit nun wieder im Einklang mit dem Zielwert der EZB. Dementsprechend wird der Druck auf die Notenbank, ihre ultra-lockere Geldpolitik weiter zurückzufahren, im Jahresverlauf hoch bleiben. Meint zumindest Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt Postbank. Und auch in den USA gibt es deutliche Anzeichen für eine etwas straffere Geldpolitik. Ein sprunghafter Anstieg der Zinsen ist zwar nicht zu erwarten. Bauherren sollten sich aber auf eine sukzessive Verteuerung der Hypothekendarlehen einstellen. (Quelle: Postbank)

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