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Sorge um harten Brexit

9.4.2019
Ein Scheitern der Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union scheint in diesem Tagen aktueller denn je zuvor und der auf beiden Seiten des Ärmelkanals gefürchtete harte Brexit wird damit zu einer realen Gefahr. Auch für die Baukonjunktur im Vereinigten Königreich: Aktuelle Studienergebnisse zur britischen Baukonjunktur zeigen, dass die Furcht vor einem Einbruch bei den britischen Architekten weit verbreitet ist.
Sechs von zehn britischen Architekten rechnen damit, dass der Bausektor der Insel durch einen harten Brexit schwierigen Zeiten entgegen gehen würde. 30 Prozent der Planer befürchten einen starken Rückgang des Bausektors um mehr als 5 Prozent. Zumindest jeder vierte Architekt aus UK ist verhalten optimistisch und geht im Fall eines harten Brexits von einer Stagnation am britischen Bau aus.
Unterm Strich ist das Ergebnis eindeutig pessimistisch: Brexit-Befürworter, die sich durch den harten Bruch mit der EU sogar ein Baukonjunkturplus erhoffen, sind unter den Architekten eine Minderheit. Auch die in Großbritannien aktiven Marktakteure der europäischen Baustoffbranche dürften mit Sorge auf die Entwicklung rund um die Brexit-Verhandlungen blicken: Für sie steht ebenfalls einiges auf dem Spiel. Ein harter Brexit würde nicht nur zu einer Nachfrageeintrübung auf ihren europäischen Heimatmärkten führen, sondern auch die Möglichkeiten Geschäfte im Vereinigten Königreich zu machen massiv erschweren. Befragt wurden im April 2019 175 britischen Architekten (Quelle: Bauinfoconsult).

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