Walk-In Dusche: Was tun, wenn es zieht?

28.10.2016
Bei Neubau oder Renovierung des Badezimmers fällt sehr häufig die Wahl auf eine großzügige und offen zugängliche Walk-In Dusche. Sie sind trendy, sie geben dem Bad den letzten Schliff zum Spa-Gefühl. Deshalb ist ‑ aureichend Platz vorausgesetzt – die Walk-In Dusche aus der heutigen Badplanung nicht mehr wegzudenken. Stolz wird sie in Betrieb genommen, allein, zu zweit, Platz ist ja reichlich vorhanden. Doch dann die Enttäuschung: Niemand hat daran gedacht, dass es je nach Kälteempfinden des Nutzers in einer offenen Duschkabine schon mal kühler werden kann als in einer geschlossenen, vor allen in der Übergangszeit, wenn die Raumheizung noch nicht ihre volle Kraft entwickelt hat. Und auch daran nicht, dass das anschließende Aufwischen durchaus etwas aufwändiger ausfallen kann.

Ärgerlich ist das aber vor allem dann, wenn diese als störend empfundenen Punkte in Erscheinung treten, wenn die offene Walk-In Dusche bereits im heimischen Badezimmer eingebaut ist. Ein guter Badplaner hätte eigentlich darauf hinweisen müssen. Und wenn nicht, muss man sich eben mit der Zeit daran gewöhnen. Zumal das ja nun auch kein Reklamationsgrund ist. Oder Abschied nehmen von großzügigen „Walk-in“ und nachträglich eine Tür einbauen. Allerdings ist dies nicht bei allen Walk-in-Lösungen möglich. Auf der Suche danach sind wir beim Sanitärhersteller Kermi fündig geworden: Über ein Sonderprogramm („Kermiextra“) kann auch nachträglich noch eine Tür eingebaut werden, um eine geschlossene Duschsituation zu realisieren. Wie das Unternehmen erklärt, bestünde bei allen Walk-In Duschen des Herstellers die Möglichkeit, diese nachträglich mit einer Tür zu schließen. So bleibt das Walk-In Erlebnis erhalten, geduscht werden kann aber in einer geschlossenen Duschkabine. Der Spritzwasser- und Kaltluftschutz wird dabei optimiert. (https://www.kermi.de/duschdesign/produkte/kermiextra/sonderloesungen/)

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